STENDO® Body Pulstherapie® hilft bei Typ-2-Diabetes

Kürzlich wurden in Frankreich zwei neue Studien ausgewertet, die belegen, dass die Pulstherapie® mittels der STENDO Body® Endothel-Stimulation positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die körperliche Leistungsfähigkeit von Typ-2-Diabetes-Patienten hat und deren Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann. Lesen Sie hier, was die beiden unabhängigen Studien herausgefunden haben!

Veröffentlicht am 28.02.2023

Funktionen des Endothels

Gesunde Blutgefässwand-Zellen (Endothel) sind für den Menschen essentiell. Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Wir sind so alt wie unsere Gefässe“. Eine Schlüsselrolle bei der Mikrozirkulation des Blutes spielt Stickstoffmonoxid (NO). Dieses reaktionäre Gas wird über das Endothel, durch die Geschwindigkeit des Blutes und damit auftretende Scherkräfte, freigesetzt. Dabei weiss mann, je stärker der Pulsschlag und je schneller das Blut fliesst, desto mehr NO wird freigesetzt.

Funktion der Gefässzellen bei Patienten mit Typ-2-Diabetes

Es ist bekannt, dass die ordnungsgemässe Funktion der Gefässzellen bei einer Reihe von Krankheiten beeinträchtigt ist, insbesondere bei Patienten mit Typ-2-Diabetes. Bei diesen Patienten spielen die Gefässzellen eine wichtige Rolle beim Verlauf ihrer Diabeteserkrankung. Weiter hat sich gezeigt, dass die mechanische Stimulation der Gefässe (Scherstress) und die NO-Freisetzung aus den Gefässzellen bei Diabetikern verringert ist, was die Mikrozirkulation des Blutes beeinträchtigt. Es wurde auch festgestellt, dass ein enger Zusammenhang zwischen der gesunden Funktion der Gefässzellen und den Wirkung von Insulin, einem Hormon, das an der Glukoseregulierung beteiligt ist, besteht.Eine schlechte Funktion der Gefässzellen führt letztlich zu schwerwiegenden Komplikationen in Organen, in denen die Mikrozirkulation besonders wichtig ist:

  • AUGEN: Schäden an der Netzhaut, mit Sehverlust und sogar Erblindung.
  • HERZ: Infarkte aufgrund einer schlechten Durchspülung der Herzgefässe.
  • UNTERE GLIEDMASSEN: Schwer heilende Wunden, die zur Amputation der betroffenen Körperteile führen können.
  • NIEREN: Sie lassen in ihrer Funktion nach und machen eine Dialyse oder eine Nierentransplantation erforderlich.
  • GEHIRN:  Auftreten von Schlaganfällen (zerebrale Gefässschäden).

Weltweit sind mehr als 537 Millionen Menschen von diabetischen Komplikationen des Typs 2 betroffen; insbesondere in den so genannten entwickelten Ländern kommt es alle 30 Sekunden zu einer Amputation die auf Diabetes zurückzuführen ist. In Frankreich z.B. werden jedes Jahr 8.000 Amputationen bei Diabetikern vorgenommen, 12.000 werden wegen eines Herzinfarkts ins Krankenhaus eingeliefert und es treten 4.000 neue Fälle von schwerem Nierenversagen auf. Es liegt also auf der Hand, dass jede Therapie, die die Mikrozirkulation verbessert und den Blutfluss in den Mikrogefässen der lebenswichtigen Organe aufrechterhält, sinnvoll und geeignet ist, diabetische Komplikationen zu verringern.

STENDO® Body-Pulstherapie® – eine effektive Behandlungsmethode

Die französische Firma STENDO® hat sich genau dieser Thematik angenommen (STENDO = STimulation ENDOthéliale) und ein patentiertes Pulstherapiegerät, den STENDO® Body, auf den Markt gebracht. Die raffinierte Pulstherapie® dient dazu, den Blutkreislauf zu stimulieren. STENDO® Body besteht aus einer Konsole, die mit einer pneumatischen Hosenmanschette mit integriertem Gel-Kissen verbunden ist und pulsierende Kompressionen/Dekompressionen synchron zum Herzschlag ausübt. Diese cardiosynchrone Pulstherapie® erhöt den Pulsschlag im Körper auf natürliche Weise und simuliert so vermehrte Körperbewegung. Durch die erhöhte „Trainingsaktivität“ der Gefässe wird das Endothel stimuliert und schüttet vermehrt Stickstoffmonoxid (NO) aus. Durch den erhöhten Blutfluss wird das NO im Körper verteilt und die Gefässe erweitert.

Effektivität von STENDO® Pulstherapie® an Typ-2-Diabetes-Patienten wissenschaftlich belegt!

Zwei verschiedene Testzentren haben die randomisierten, kontrollierten Cross-over-Studien wie folgt durchgeführt:

Studie 1:

Ziel der Studie war die Bewertung der akuten Auswirkungen bei 16 Patienten. Die Auswirkungen einer STENDO® DSCD-Sitzung (Verum-Sitzung, 20 Minuten) wurden im Vergleich zu einer anschliessenden Kontrollsitzung (simulierte DSCD-Sitzung, 20 Minuten) bewertet, die nach einer zweiwöchigen Auswaschphase durchgeführt wurde, oder umgekehrt (CHU Jean Verdier, Professor Paul Valensi).
Die interstitielle Glukose (CGM) und der Hautblutfluss (Laser-Doppler, Periflux) wurden vor, während und nach der DSCD verum oder den simulierten Sitzungen am Unterarm gemessen und kontinuierlich aufgezeichnet. Die Endothelfunktion wurde vor und nach den Sitzungen bewertet.

Studie 2:

Die zweite Studie bewertet die chronischen Auswirkungen bei 38 Patienten. Die Auswirkungen von drei einstündigen DSCD-Sitzungen pro Woche über einen Zeitraum von 3 Monaten wurden im Vergleich zu einer anschliessenden Kontrollphase von 3 Monaten (ohne DSCD-Sitzungen) bewertet, wobei die beiden Zeiträume durch eine Auswaschphase von 4 bis 6 Wochen getrennt waren, oder umgekehrt, d.h. Kontrollperiode gefolgt von der DSCD-Periode (Universitätsklinik Clermont Ferrand, Professor Martine Duclos). Untersuchungen der Endothelfunktion, der Mikrozirkulation, des Stoffwechsels, der Körperzusammensetzung und der körperlichen Aktivität wurden vor und nach jedem 3-monatigen Zeitraum durchgeführt.

In beiden Studien wurden die Mikrozirkulation der Haut und die endotheliale Reaktivität mittels Laser-Doppler entweder am Unterarm oder auf der Handinnenfläche gemessen, da diese Stellen die Funktionen und Veränderungen der Mikrozirkulation in anderen Organen und Geweben widerspiegeln. 1) 2) 3)

Resultate

Die beiden Studien haben zu folgenden Ergebnissen geführt, die in der hier verklinkten, englischen Zusammenfassung genau erklärt werden:

Verbesserung der Zellfunktionen

STENDO® reduziert das Volumen der unteren Gliedmassen bei Patienten mit erheblichen Flüssigkeitsansammlung. Daher wird STENDO® Body seit 2018 erfolgreich in der Therapie eingesetzt.

Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes:

  •  erhöht eine einzige 20-minütige STENDO®-Sitzung die Mikrozirkulation, die anschliessend mehr als 30 Minuten nach dem Ende der Sitzung anhält.
  •  haben spezifische Tests gezeigt, dass die Funktion der Gefässzellen sich nach mehreren Sitzungen deutlich verbessert.
Secondäre Verbesserungen

Zudem wurde nachgewiesen, dass die Verbesserung der Gefässfunktion sich auch positiv auf biologische und physikalische Parameter auswirkt, die sich sonst bei Diabetikern verschlechtern. Hier sprechen wir von folgenden positiven Effekten:

  • Abnahme der Flüssigkeitseinlagerungen.
  • Schnelleres Absinken des Blutzuckerspiegels nach einer Mahlzeit.
  • Verbesserung der Blutfettwerte.
  • Verbesserung der Vitalität und allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit.

Schlussfolgerungen

Es ist das erste Mal, dass ein Gerät (Stendo®) nachweislich in der Lage ist, die Funktion der Gefässzellen von Diabetik-Patienten des Typ 2 und die Mikrozirkulation wie folgt zu verbessern.
1. Die Verbesserung der Gefässfunktion durch Stendo® wird hervorgehoben, ohne dabei negative Auswirkungen zu verursachen.
2. Die mit der Stendo® Pulsetherapie® durchgeführten Studien unterstreichen das Interesse dieser neuen Behandlungsform zur Verbesserung der Mikrozirkulation bei Typ-2-Diabetikern und zur Verringerung von Gefässkomplikationen, die insbesondere zu Fussgeschwüren und sogar Amputationen führen können.

Sämtliche aufgeführten Wirkungen der STENDO® Pulsetherapie® bei Diabetikern wurden in zwei klinischen Studien nachgewiesen. Hier geht es zum Original-Bericht.

1) Holowatz LA, Thompson-Torgerson CS, Kenney WL. The human cutaneous circulation as a model of generalized microvascular function. J Appl Physiol 2008;105:370-37
2) Rossi M, Carpi A, Galetta F, Franzoni F, Santoro G. The investigation of skin blood flow motion: a new approach to study the microcirculatory impairment in vascular diseases? Biomed Pharmacother 2006;60:437-44
3) Khan F, Patterson D, Belch JJ, Hirata K, Lang CC. Relationship between peripheral and coronary function using laser Doppler imaging and transthoracic echocardiography. Clin Sci (Lond.) 2008;115:295-300


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