Wenn fürs Spa eigentlich keine Zeit bleibt
Sauna, Dampfbad und Sprudelbad gehören für viele Gäste zu einem gelungenen Wellnessaufenthalt. Mehrere Saunagänge mit Abkühlung und Ruhepausen brauchen allerdings Zeit. Das MCS ergänzt dieses Angebot um eine kurze, trockene Anwendung – etwa nach der Anreise, vor dem Abendessen oder zwischen zwei Besprechungen.
Das Programm selbst dauert acht Minuten. Für eingewiesene Gäste lässt sich bei kurzen Wegen und eingespielten Abläufen ein Buchungsfenster von rund 15 Minuten anstreben. Beim ersten Besuch kommt die Einführung hinzu. Anschliessend ist in der Regel keine Dusche nötig. So bleibt die Auszeit auch dann eine Option, wenn gleich der nächste Termin ansteht.
Wärme, frische Luft und Licht nach stickigen Sitzungszimmern und lauten Messehallen
Angenehme Ferninfrarotwärme (FIR) umgibt den Körper und dringt tief ins Gewebe ein. FIR bezeichnet den langwelligen Bereich der Infrarotstrahlung (Infrarot C) und kann u.a. Verspannungen lockern. Die LED-Lichtanwendung zur Photobiomodulation ist ein eigener Bestandteil des Systems. Die Photobiomodulation unterstützt spezifische Prozesse im Körper, die bis in die Zellen wirken. Daneben verleiht das Lichtprogramm der Kabine ihren eigenen Charakter im Raum. Negative ions, also negativ geladene Teilchen in der Luft, ergänzen die Grundausstattung. Das MCS produziert bis zu 15 Mio. Negativionen pro 1 cm3. Im Vergleich: ein normaler Büroraum kann zwischen 100 – 350 Negativen pro 1 cm3 aufweisen.
Mit den optionalen Ergänzungen wird die Auszeit noch vielseitiger: Aufeinander abgestimmte Klänge begleiten das Programm, während ausgewählte Düfte etwa an einen Waldspaziergang erinnern können. Wer mag, darf gedanklich also kurz ins Grüne verschwinden. Der nächste Konferenzraum läuft inzwischen bestimmt nicht davon.
Das ebenfalls optionale Booster & Activation Module, kurz BAM, ergänzt eine Vibrationsplatte im Boden. Sie ist für sanfte Bewegungsimpulse und passive Muskelaktivierung vorgesehen. Zusammen mit Sound und Aromatherapie lassen sich damit bis zu sechs Anwendungen in einer Session verbinden. Ihr Gast bleibt am selben Ort, statt von Station zu Station zu wechseln.
Der praktische Reiz liegt im Zusammenspiel sämtlicher Anwendungen, im einfachen Ablauf und einem nachhaltigen Erholungsfaktor in wenigen Minuten.
Welche Pause passt zu welchem Gast?
Nach einem Tag voller Besprechungen steht vielleicht das Abschalten im Vordergrund. Nach dem Training wünscht sich jemand wohltuende Wärme. Vor dem Abendprogramm darf die Pause eher belebend sein. Unterschiedliche MCS-Programme ermöglichen es, das Angebot auf solche Wünsche auszurichten. Wie entspannend oder aktivierend eine Session empfunden wird, ist individuell.
Daraus lassen sich konkrete Angebote entwickeln:
- Eine kurze erholsame Auszeit für Businessgäste vor dem Geschäftsessen.
- Eine Wärmesession mit schneller Muskelregeneration nach dem Workout.
- Eine erleichternde und belebende Pause zwischen Ausflug und Abendprogramm im Resort.
- Ein Day Spa kann mit einem kompakten Termin auch Menschen aus der Umgebung ansprechen, die ihre Mittagspause für einen erholenden Besuch nutzen möchten.
Ein multisensorisches Erlebnis auf gerade mal 2 Quadratmetern
Die MCS-Kabine misst rund 1,20 mal 1,72 Meter und fasst für Paar-Anwendungen bis max. 2 Personen. Das entspricht etwa 2,1 Quadratmetern reiner Stellfläche. Zugang, Türöffnung und erforderliche Installationsabstände kommen hinzu. Bei der Planung werden ausserdem Raumhöhe, Anschlüsse und Einbringung geprüft.
Damit lohnt sich auch bei begrenztem Platz ein Blick auf geeignete Räume im Spa, Fitnessbereich oder in einer Recoveryzone. Durch die trockene Anwendung entfallen Befüllung, Wasseraufbereitung und aufwendige Beckenpflege, wie sie etwa ein Sprudelbad benötigt. Für die Betriebskalkulation bleiben Strom, Reinigung, Wartung und vor allem die erwartete Auslastung relevant.
Die Kabine ist in Betrieb und Ihr Team gewinnt Zeit
Die Programme laufen nach dem Start automatisch ab. Während der Session ist keine manuelle Behandlung durch eine Fachperson nötig. Für Ihr Team bleibt damit Zeit, weitere Gäste zu betreuen, zu beraten oder die nächste Behandlung vorzubereiten.
Beim ersten Besuch erklärt Ihr Team die Bedienung, unterstützt bei der Programmwahl und vermittelt die Anwendungshinweise. Eignungsprüfung, Hygiene und eine erreichbare Ansprechperson gehören zum Betriebsablauf. Innerhalb dieses Rahmens können eingewiesene Gäste weitere Anwendungen weitgehend selbstständig nutzen.
Für Stammgäste sind Mehrfachkarten oder Abonnements denkbar. Ein passendes Buchungs- und Zugangskonzept vereinfacht Folgebesuche und kann aus der ersten Neugier eine regelmässig gebuchte Auszeit machen.
Wie das MCS Teil eines grösseren Erlebnisses wird
The MCS Multi Biohacking-Kabine lässt sich einzeln buchen oder in bestehende Wellness- und Recoveryangebote einbinden. Denkbar ist eine Session nach dem Training oder ein abgestimmter Ablauf mit Cryo- und Flow System-Anwendungen. Wenn Sie hyperbare Sauerstoffanwendungen anbieten, lässt sich auch die Einbindung in dieses Gesamtkonzept prüfen. Auswahl und Reihenfolge richten sich nach dem Gast, dem Anwendungsziel und den Vorgaben der jeweiligen Systeme.

Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt unser Kunde HUUS QUELL in Gonten: Im Quell Spa gehört das MCS zusammen mit Kältekammer und Flow System zum L3-Angebot. MCS-Anwendungen werden auch einzeln und über Mehrfachangebote angeboten. So findet dieselbe Technologie sowohl in einem umfassenden Spa-Erlebnis als auch in einem wiederkehrend buchbaren Angebot ihren Platz.
Acht Minuten zum Kennenlernen
Wir von MTR unterstützen Sie bei der Planung für Ihr Hotel oder Spa – von der Ausstattung und dem Standort bis zur Einbindung in Ihr Angebotskonzept. Erleben Sie das MCS selbst in unserem Showroom in Wilen bei Wollerau und besprechen Sie mit uns, welche Rolle es für Ihre Gäste übernehmen könnte. Acht Minuten dafür lassen sich bestimmt finden.
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